Failure acceptance and risk-taking – Siroop example

http://www.20min.ch/finance/news/story/14497943?&additionalWidgetParams=

The news that the joint venture between Swisscom and Coop – called Siroop – will be closed by end of the year came through this last weekend.

It triggers the thought of how startups even when funded by leading Swiss enterprises will have higher failure rates than established companies.

While I have really no idea why this joint venture failed I just image that having two large companies forming a joint venture is hard to make work. And doing it with a new business seems even harder.

It would have been easier maybe to buy an existing and working online marketplace instead of building one from scratch.

What I want to focus on here though in this blog post is talking about the acceptance of failure in startup ecosystems as being the norm, necessary and good.

Why is failure the norm and why is failure actually even needed and a good thing?

In this recent article in Inc. the author mentions this:

The worst mistake of all, however, is that most startup founders get stuck on their original idea and refuse to pivot.

Big companies have big egos usually and maybe here we have another reason for the joint venture’s failure?

Startups fail because founders get stuck in their egos.

That’s the truth.

Founders fail because they want to believe they have it all figured out, even when they don’t.

Founders fail because they want to be seen as the smartest person in the room–and not seen as the student.

Founders fail because they can’t admit when they’re wrong.

Founders fail themselves, long before they fail their startup. And yet, it’s “startups” that are seen as risky. It’s “startups” that are seen as having low success rates.

What’s risky is following a founder that has never led a team before, has no track record for success, and has nothing but a vague idea and a little bit of runway.

And you should be able to spot that from a mile away.

 

Coop stellt Online-Marktplatz Siroop ein

Die Dominanz von Amazon war zu gross: Coop lässt das einst zusammen mit der Swisscom lancierte Start-up Siroop sterben. 180 Mitarbeiter sind betroffen.

Erst vor zwei Wochen hat Coop angekündigt, den zusammen mit der Swisscom lancierten Marktplatz Siroop vollständig zu übernehmen. Nun sind die Zukunftspläne durchgesickert: Der Detailhändler wird das Online-Warenhaus, das im Jahr 2016 als Amazon- oder Digitec-Galaxus-Rivale lanciert worden war, nicht weiterführen. Dies hat 20 Minuten aus Mitarbeiter-Kreisen erfahren. Für das Start-up Siroop sind in Zürich rund 180 Personen tätig.

Auf Anfrage von 20 Minuten bestätigt Coop-Mediensprecher Urs Meier den Sachverhalt: «Wir werden die Plattform Siroop per Ende Jahr einstellen und künftig allein auf das in der ganzen Schweiz etablierte Online-Format Microspot setzen.» Laut Meier wurden am Montagnachmittag Mitarbeiter und Händler über den von der Coop-Unternehmensleitung gefällten Entscheid informiert. «Leider ist es uns nicht gelungen, in der kurzen Zeit nach der Lancierung die Plattform genügend voranzutreiben.»

Mitarbeiter sollen weiterbeschäftigt werden

Klar ist: Coop und Swisscom haben in den letzten zwei Jahren eine riesige Summe in Siroop-Marketingaktivitäten investiert – von grossen Plakaten am Strassenrand über TV-Spots bis zur Online-Werbung. Wie viele Millionen ausgegeben wurden, um die Marke bekannt zu machen, will Coop nicht bekannt geben. Das Unternehmen weist aber darauf hin, dass die in Siroop investierten Mittel nicht verloren sind. «Wir haben zu einem Teil sicher auch Lehrgeld bezahlt. Das erworbene technische Know-how können wir nun aber gut für die Weiterentwicklung von Microspot einsetzen», erklärt Coop-Sprecher Meier.

Entlassungen soll es durch das Aus von Siroop nicht geben. Den 180 betroffenen Siroop-Mitarbeitern wird laut Meier in der Organisation von Microspot, bei Coop oder bei der Swisscom eine Stelle angeboten. Laut Expertenschätzungen hat Siroop im letzten Jahr über 60 Millionen Franken Umsatz erzielt. Auf dem Online-Marktplatz sind derzeit rund 500 Händler vertreten.

Laut 20 Minuten vorliegenden Informationen plant Coop, Microspot zu einer Art Microspot Plus auszubauen. Will heissen: Die als Elektronik-Online-Shop bekannt gewordene Plattform soll deutlich erweitert werden. Man befinde sich noch in der Planungsphase, so Meier. Es sei aber angedacht, mit ausgewählten Siroop-Händlern auch auf Microspot.ch zusammenzuarbeiten. «Wir wollen das beste aus beiden Plattformen zusammenführen», gibt sich Coop zuversichtlich.

Hohe Investitionen im Online-Business

Die Anzeichen, dass Coop bei Siroop die Notbremse ziehen könnte, verdichteten sich bereits vor rund einer Woche. Es kursierten Meldungen, wonach in einer Übergangsphase der Betrieb von Siroop reduziert werde. Dazu sagt Meier: «Wir lassen die Plattform noch bis Ende Jahr weiterlaufen, damit es für die Händler einen geordneten Ausstieg oder Übergang gibt.» Zudem werde Coop die Marketingaktivitäten für Siroop einschränken.

Noch an der Jahresmedienkonferenz Mitte Februar liess Coop verlauten, mit Siroop alles in allem gut unterwegs zu sein. Man habe innert nur zwei Jahren 400’000 Kunden gewonnen und über eine Million Artikel ins Sortiment gebracht. Auf die Nachfrage von 20 Minuten, wie es bei Siroop mit dem Geldverdienen aussehe, hiess es bei Coop: «Das ist noch nicht der Fall. Bei einem Online-Business muss man zuerst viel investieren. Bis Siroop Gewinn macht, kann es noch einige Jahre dauern.»

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